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FAQ
Nach einer gemeinsamen Besprechung legt oder setz sich der Klient bequem hin. Der hypnotische Zustand wird nun gezielt vom Hypnotiseur innerhalb weniger Minuten eingeleitet. Wenn die Augen dann geschlossen sind, spricht der Hypnosecoach weiter und der Hypnotisierte spürt, wie sich der angenehme Ruhezustand, in dem er sich befindet, immer mehr ausbreitet. Für viele Klienten ist dies schon pure Erholung, da durch diese tiefe Entspannung, die Seele neue Energie tanken kann.
Es besteht jetzt die Möglichkeit Veränderungen sowohl zu erarbeiten, als auch gezielt zu suggerieren. Ganz nach eigenem Wunsch und Willen des Klienten.
Am Schluss der Hypnose wird der Hypnotisierten wieder aus dem hypnotischen Zustand zurückholen. Der Klient öffnen die Augen und fühlen sich ruhig, wohl und entspannt (s.a. - Hypnoseablauf).
Fachleute verstehen unter dem Begriff Hypnose einen verminderten bzw. veränderten Bewusstseinszustand, bei dem der Hypnotisierte meist eine tiefe Entspannung empfindet. Der Hypnotisierte ist weder schlafend noch bewusstlos und somit auch keineswegs willenlos. Es ist auch kein komatöser Zustand, der Klient ist sich bewusst, dessen was gerade passiert. Das liegt daran, dass in Hypnose das Unbewusstsein die Führung übernimmt und das sonst so dominante Bewusstsein mehr oder weniger (je nach Trancetiefe) in den Hintergrund tritt. Die Hypnose ist im Prinzip ein vertiefter Ruhezustand.
Hypnose hat weder etwas mit Mystik, geheimen Mächten, Magie oder ähnlichem zu tun. Hypnose hat ausschließlich etwas mit Bewusstsein und Unbewusstsein zu tun und ist im Grunde genommen allgegenwärtig. Wer genau hinsieht wird dies im täglichen Leben nur allzu oft feststellen dürfen (s.a. - Wussten Sie, dass Sie täglich hypnotisiert sind?).
Immer größerer Beliebtheit erfreut sich die Hypnose auch bei Patienten, da sie im Gegensatz zu den meisten Medikamenten absolut nebenwirkungsfrei ist. Hypnose ist mittlerweile zu einem sehr geschätzten und häufig eingesetzten Instrument in der Zahnmedizin geworden. Unter anderen um den Patienten die Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt zu nehmen. Hypnose wird daher mittlerer Weile in viele Bereiche eingesetzt. Da es mit ihrer Hilfe möglich ist direkt an der Ursache anzusetzen und nicht nur die Symptome zu behandeln. Die Macht der Worte hat jeder Mensch schon selbst erlebt. Sie können zutiefst verletzen und kränken und dadurch tiefe seelische Narben hinterlassen. Sie können aber auch positiv genutzt werden und somit aufmuntern, trösten, beruhigen, aufbauen und bestärken. Suggestionen nennt man Worte, die zum Ziel haben eine bestimmte Wirkung oder Veränderung herbei zu führen. Die größte Wirkung entfalten Suggestionen aber erst dann, wenn Sie in einem Trancezustand / Hypnose aufgenommen werden. Hierbei gilt, je tiefer dieser Zustand, desto besser werden die Suggestionen angenommen. Auf diese Weise können tief verwurzelte Verhaltensweisen und in der Kindheit falsch erlernte Glaubensätze nachhaltig verändert, aber auch zugrundeliegende, traumatische Erlebnisse korrigiert werden (s.a. - Anwendungsgebiete).
Durch Hypnose kann eine Optimierung der Lebensqualität erreicht werden!
Medizinisch gesehen erfolgt der Zugriff der Hypnose auf das limbische System im Gehirn. Dieses regelt über das vegetative Nervensystem sehr viele Körperfunktionen, über die wir keinem direkten willentlichen Zugriff haben. Dazu gehören z. B. der Stoffwechsel, die Verdauung, die Speichelbildung, die Zellneubildung, die Regelung der Körpertemperatur, die Schweißabsonderung, die Herzfrequenz, der Blutdruck, der Blutzuckerspiegel, die Hormonausschüttung und viele Funktionen mehr.Die Hypnose zeigt dabei gegenüber der medikamentösen Behandlung keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen (s.a. - Anwendungsgebiete).
Das Unbewusstsein ist aber auch für unsere Emotionen und somit für unser seelisches Gleichgewicht verantwortlich. Es speichert rund um die Uhr, unzensiert bis ins kleinste Detail, sämtliche Erfahrungen. Auch die damit verbundenen Empfindungen, unsere Glücksmomente sowie aber auch unsere Ängste. Traumata oder in der Kindheit falsch erlernter Glaubensätze, können dadurch unsere Lebensqualität stark einschränken. Das Unbewusstsein ist somit die zentrale Instanz, die praktisch unser gesamtes Leben bestimmt.
Durch den hypnotischen Zustand ist es möglich, das Unbewusstsein direkt anzusprechen und eine Optimierung der Lebensqualität zu erreichen.Ein wirkliches Entspannen und Loslassen ist für die meisten Menschen, in dieser kurzlebigen Zeit, kaum noch möglich.Für viele Klienten (z.B. Manager, Geschäftsleute aber auch Frauen die schwanger werden wollen) ist der angenehme Ruhezustand schon pure Erholung, da durch diese tiefe Entspannung, die Seele neue Energie tanken kann.
Vorausgesetzt es wird vom Klienten zugelassen, entsteht ein sehr angenehmer Zustand vollkommener Tiefenentspannung zwischen Wachsein und Schlafen. Sehr gut mit dem Gefühl vergleichbar, Sekunden bevor man vor dem Fernseher einschläft. Der Hypnotisierte ist körperlich in einer tiefen Entspannung, während er dabei konzentriert den Worten des Hypnotiseurs lauscht. Die Umwelt und alles herum wird vollkommen unwichtig, ein sich absolut wohlfühlen und sich herrlich entspannen tritt ein. Eine Art Kurzurlaub für den Körper, Geist und vor allem für die Seele (s.a. - Warum sollten Körper, Geist und Seele in einer Einheit sein?).
Körperlich betrachtet verlangsamen sich die Atmung und der Stoffwechsel. Außerdem sinkt der Blutdruck, der Pulsschlag reduziert sich und die Muskelspannung nimmt ab. Auch komplexe Denkvorgänge werden gehemmt und die Sinnesorgane, mit Ausnahme des Gehörs, reagieren weniger sensibel. Der hypnotische Zustand wird zudem oft als so angenehm empfunden, dass viele ihn nur äußerst ungern wieder verlassen (s.a. - Referenzen).
Wichtig und interessant zu wissen ist, dass es keinen Zeitpunkt gibt, an dem man merkt, dass man hypnotisiert ist. Die überwiegende Zahl der Menschen, die noch nie hypnotisiert wurden, geht davon aus, dass man in der Hypnose bewusstlos ist. Das ist nicht der Fall. Man hört die ganze Zeit über alles und bekommt auch alles mit. Das Bewusstsein ist eingeengt, aber nicht ausgeschaltet, anders als beim Schlafen oder im Zustand des Komas.
Während der Hypnose ist der Betroffene empfänglicher für seine Gefühle und weniger von seinem Verstand kontrolliert. Zudem steigen die Konzentration und das Erinnerungsvermögen. Häufig können sich Hypnotisierte an Dinge oder Situationen erinnern, die sie vergessen oder gar nicht bewusst wahrgenommen haben (s.a. - Regression).
Die Hypnose wird behutsam aufgelöst. Für das Wohlgefühl ist es sinnvoll sich an die komplette Sitzung und alles Gesagte zu erinnern. Lediglichdas Zeitgefühl geht verloren. Die meisten Hypnotisierten haben nach einer Sitzung keine Zeitvorstellung.
Grundsätzlich ja, so lange die Person sich auf die Hypnose einlässt. Jeder einigermaßen intelligente Mensch ist hypnotisierbar, wenn er bereit ist es zu zulassen. Es werden allerdings unterschiedlich tiefe Trancezustände erreicht, was von mehreren Faktoren, abhängig ist.
Es hat nichts mit Willensschwäche, Einfältigkeit, Willensstärke oder Intelligenz zu tun. Oft hört man die Aussage: "Mich kann man nicht hypnotisieren!" Häufig kommt dieser Satz gerade von sehr starken Persönlichkeiten oder Kontrollfreaks, die glauben -man kramt in ihren Kopf herum- (Ich war selbst so einer, konnte mich nicht fallenlassen und genießen).
Je intelligenter und willensstärker jemand ist, desto besser ist er hypnotisierbar, wenn er es denn möchte und zulässt. Gefragt sind Fantasie, Kreativität, Offenheit und Vertrauen. Diese Faktoren beeinflussen den positiven Verlauf der Hypnose ganz entscheidend. Genau genommen ist es gerade der starke Wille, etwas im Leben zu verändern, neben der Fähigkeit sich vertrauensvoll fallen lassen zu können, der eine Person dazu befähigt, tiefe Trancezustände zu erreichen.
Ob eine Person die Suggestion annehmen kann, hängt stark von der Beziehung zwischen dem Hypnotiseur und dem Klienten ab. Eine gewisse Grundbereitschaft muss bestehen, sich auf die Wirkungen der Hypnose einzulassen. Auch das entstehende autoritäre Beziehungsmuster muss der Klient zumindest akzeptieren. Es sollte auch eine positive Bindung zwischen Hypnotiseur und Hypnotisiertem bestehen.In diesem Beziehungsmuster hat der Hypnotiseur die vorgebende und dominierende Rolle, während der Klient eine passive, sich unterordnende Rolle innehat.
Ein Klient der mit dem Satz kommt, "Mich kann man nicht hypnotisieren!" hat auf seine Weise Recht. Selbstverständlich ist es möglich, sich gegen eine "wissentlich" eingeleitete Hypnose zu wehren, indem man sich einfach den gegebenen Suggestionen widersetzt. Wenn Jemand allerdings mit dieser Einstellung zu einer Sitzung kommen, ist von vornherein keine Verbindung zwischen Klient und Hypnotiseur vorhanden und es wird zu keiner Hypnose kommen. Aber wozu dann überhaupt einen Hypnotiseur aufsuchen? So würde also bei Suggestionen, welche gegen die Persönlichkeitsstruktur gehen, eine gesunde Gegenwehr entstehen. Kein Mensch ist gegen sein Naturell zu hypnotisieren.
Die Angst vor der Hypnose, selbst wenn der Wunsch noch so groß ist, kann einer Hypnotisierbarkeit allerdings entgegenwirken. Daher bieten wir in der ersten Sitzung, eine Wohlfühl-Hypnose an. Somit kann einer Angst oder Aufregung entgegen gewirkt werden. Bei der eigentlichen Themen-Sitzung wird dadurch eine viel größere Effektivitäterzielt. Der Klient weiß dann schon, wie es sich anfühlt in Hypnose zu sein. Was mit ihm dabei geschieht und wie angenehm das Gefühl der Hypnose ist. Er ist dadurch eher in der Lage, sich gänzlich in diesen wunderschönen Zustand fallen zu lassen. Nur wer wirklich etwas verändern will, kann dies gemeinsam mit dem Hypnotiseur erreichen. Je besser der Klient mit dem Hypnotiseur zusammenarbeitet, desto besser werden die Resultate!
Hypnose ist ein natürlicher und alltäglich auftretender Zustand. Je mehr Sie darüber wissen, desto mehr können Sie davon profitieren (s.a. - Wussten sie, dass sie täglich hypnotisiert sind?).
Ein Satz, der nach der ersten Hypnose-Sitzung immer wieder zu hören ist. "Ich glaube, ich war gar nicht in der Hypnose. Ich habe alles mitbekommen."
Die Annahme Hypnose habe etwas mit Bewusstlosigkeit zutun ist weithin verbreitet. Bei fast jeder Ersthypnose ist das festzustellen. Auch die vielen Hypnose-Shows im Fernsehen und auf Bühnen scheinen nicht viel dazu beizutragen, das Phänomen der Hypnose bei der Bevölkerung zu erklären. Im Gegenteil ein willenloser, komatöser Zustand hat sich in den Köpfen vieler Leute offenbar festgesetzt. Dem ist nicht so ….. (s.a. - Was ist Hypnose?, Wie wirkt Hypnose?, Was passiert im hypnotischen Zustand?, Ist jeder Mensch hypnotisierbar?,Wussten sie, dass sie täglich hypnotisiert sind?).
Vielmals sind Krankheiten Hinweise auf seelische Belastungen, die dem Leidenden selbst nicht bewusst sind. Jeder Gedanke löst eine Reaktion aus, ob Freude, Glück, Zufriedenheit oder Leid und Angst. Jedes Angstgefühl löst automatisch körperliche Reaktionen aus wie: Herzklopfen, Mundtrockenheit, Schweiß, Durchfall, Erbleichen usw. Bei diesem Beispiel wird besonders deutlich, wenn die Einheit von Körper, Geist und Seele in Disharmonie gerät was für Auswirkungen entstehen können. Durch Hypnose kann eine Optimierung der Lebensqualität erreicht werden.
Das Unbewusstsein ist der eigentliche Motor und Motivator des Menschen. Es ist somit die zentrale Instanz, die praktisch unser gesamtes Leben bestimmt. Es steuert alle körperlichen Funktionen Tag und Nacht ohne unser bewusstes Denken. Es hat die ständige Bestrebung jeden noch so kleinen Gedanken in die Tat umzusetzen. Es ist aber auch für unsere Emotionen und somit für unser seelisches Gleichgewicht verantwortlich. Es speichert rund um die Uhr, unzensiert bis ins kleinste Detail, sämtliche Erfahrungen. Auch die damit verbundenen Empfindungen, stellen Sie sich einmal vor:
Sie pflücken von einem Zitronenbaum eine gelbe, reife Frucht. Sie beißen in die saftige, frische, gelbe Zitrone. Sehen Sie es vor ihrem geistigen Auge? Erinnern Sie sich dabei an den Duft! Den Geschmack! Und? … Sofort beginnt der Speichel im Mund an zu fließen und Sie müssen schlucken.
Das ist eine Reaktion, hervorgerufen von dem Unbewusstsein. Das Erstaunliche dabei, es spielt keine Rolle, ob es bloß vorgestellt oder wirklich erlebt wird. Die ausgelösten Reaktionen sind die Selben. Die Sprache des Unbewusstseins sind Bilder verknüpft mit Emotionen. Dabei ist es egal ob sie tatsächlich gerade erlebt oder aus der Erinnerung sind, es ruft immer körperliche und psychische Reaktionen hervor. Das erlebt man zum Beispiel auch beim lesen eines Buches oder beim Betrachten eines Films. Nicht umsonst arbeitet die Werbung mit Bildern, die Sehnsüchte hervorrufen.
Diesen Umstand macht sich ein Hypnotiseur durch gezielte Suggestionen zu Nutze.Im hypnotischen Zustand ist das Unbewusstsein besonders gut anzusprechen. Durch seine ständige Bestrebung, suggestive Anweisungen auszuführen ist es bereit, etwaige Fehlsteuerungen oder Fehlhaltungen zu korrigieren.
Tatsache ist, dass überall Vertrauen notwendig ist, wo wir es mit Menschen zu tun haben, denn Missbrauch ist nahezu überall möglich und denkbar. Der Klienten sollte bezüglich dieser Frage von vornherein wahrheitsgemäß aufklärt sein. In einem sehr tiefen Trancezustand (somnambul) ist es sehr wohl möglich, den Menschen mittels Illusionen und posthypnotischen Befehlen zu Dingen zu bringen, die er im normalen Wachzustand nie tun würde. Wie man es bei Hypnoseshows, bei denen übrigens ausschließlich mit klassischer Hypnose gearbeitet wird, auch immer wieder sehr gut beobachten kann.
Nur wer wirklich etwas verändern will, kann dies gemeinsam mit dem Hypnotiseur erreichen. Je besser der Klient mit dem Hypnotiseur zusammenarbeitet, desto besser werden die Resultate!
Ob eine Person die Suggestion annehmen kann, hängt stark von der Beziehung und dem Vertrauen zwischen dem Hypnotiseur und dem Klienten ab. Eine gewisse Grundbereitschaft muss bestehen, sich auf die Wirkungen der Hypnose einzulassen. Auch das entstehende autoritäre Beziehungsmuster muss der Klient zumindest akzeptieren. Es sollte auch eine positive Bindung zwischen Hypnotiseur und Hypnotisiertem bestehen.In diesem Beziehungsmuster hat der Hypnotiseur die vorgebende und dominierende Rolle, während der Klient eine passive, sich unterordnende Rolle innehat.
Grundsätzlich gilt, Hypnose ist Vertrauenssache. Wir bitte Sie, Ilona Boy dieses Vertrauen entgegen zu bringen, um die fantastischen Möglichkeiten der Hypnose vorurteilsfrei selbst erleben zu können.Durch Hypnose kann eine Optimierung der Lebensqualität erreicht werden(s.a. - Ist jeder Mensch hypnotisierbar?).
Die Hypnose bedarf immer einer korrekten Auflösung. Hierbei wird mit speziellen Suggestionen der ursprüngliche Bewusstseinszustand wieder hergestellt. Suggestionen, die auch nach der Auflösung bei dem Klienten noch wirksam sein sollen bleiben bestehen. Sie werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet, unter ihnen treten messbare Veränderungen der Informationsverarbeitung im Gehirn auf. Alle Anderen gegebenen Suggestionen müssen durch entsprechende Gegensuggestionen aufgehoben werden.
Eine Auflösung geht normalerweise schneller vonstatten als die Einleitung. Sie sollte jedoch niemals überstürzt vorgenommen oder gar vernachlässigt werden. Der Organismus benötigt einige Zeit für die Umstellung, damit sich u.a. die Tätigkeit des Herz-Kreislauf-Systems wieder auf Normalwerte reguliert (s.a. - Was passiert im hypnotischen Zustand?). Erfolgt dies nicht, kann es beispielsweise zu Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit kommen. In diesem Fallsollte die Hypnose nochmals kurz eingeleitet und danach korrekt aufgelöst werden.
Es entspringt nur den Phantasien Unwissender, hier zum Teil auch durch die Medien, dass man möglicherweise nicht mehr erwachen könnte.Selbst in extremen Situationen, z.B. der Hypnotiseur steht nicht mehr zur Verfügung, erwacht man selbstverständlich aus diesem Zustand. Sollte nach einem längeren Zeitraum, der nicht vorher vom Hypnotiseur angekündigt wurde,kein Konzentrationspunkt mehr vorhanden sein, wie die Stimme des Hypnotiseurs, auf die man bewusst achtet, geht die Hypnose automatischimmer in einen ganz natürlichen Schlaf über. Dieser wiederum gehtanschließend von selbst in den normalen Wachzustand über.Wodurch allerdings nicht alle Suggestionen automatisch auch aufgehoben werden. Es kann also unter Umständen notwendig sein die Hypnose neu einzuleiten, um diverse Suggestionen wieder zurückzunehmen.
In jedem Fall muss eine Hypnose von einem geschulten Hypnosecoach durchgeführt werden.Kein Klient wird bei uns entlassen bevor die Hypnose nicht ordnungsgemäßprofessionellaufgelöst wurde.
Viele Menschen stehen einer Hypnose immer noch etwas ängstlich und/oder skeptisch gegenüber. Paradoxer Weise ist es so, dass genau diese Menschen sich viel häufiger in einem hypnotischen Zustand befinden als sie sich das selbst eingestehen möchten.
Tauscht man das Wort Hypnose gegen Trance aus, verliert man die vorhandene Skepsis. Hypnose ist nichts Mystisches, sondern ein gehirnphysiologisch erklärbarer Zustand, in dem wir uns täglich mehrfach befinden ohne es zu vermuten. Dies geschieht, wenn wir von einer Sache oder einem Gegenstand ganz gefesselt sind. Das kann durch ganz normale Dinge des Alltags geschehen. Da die Aufmerksamkeit intensiv auf das Geschehen fokussiert ist und die Zeit dabei wie im Fluge vergeht.
Jeder hat das schon einmal erlebt, beim Betrachten eines spannenden Filmes oder Fernsehsendung.Dieser Zustand ist gekennzeichnet durch einen entspannten Geisteszustand, wie etwa auch beim Lesen eines Buches. Die meisten Eltern kennen dieses Phänomen,ihre Kinder sitzen wie „hypnotisierte Kaninchen“ vor dem Fernseher und nehmen ihre Umwelt nicht mehr wahr. Diesen Zustand erlebt man auch beim entspannten Autofahren, wenn sich die Abläufe automatisiert haben und man mit den Gedanken ganz woanders ist. In diesem Zustand werden bereits einfache und logische Suggestionen angenommen. Er kann auch ausgelöst werden durch monotone Reize und Rhythmen, das Anstarren von Objekten oder motorischen Routineabläufe, wie z.B. beim Ticken von Uhren, beim Meeresrauschen und beim Tanzen. In dem Zustand einer Hypnose befindet man sich häufiger als man denkt. Zumindest zweimal am Tage durchläuft man zunächst einen natürlichenhypnotischen Zustand, nämlich beim Aufwachen und beim Einschlafen. Im Normalfalle ist man noch viel häufiger in einem Zustand, in dem man in ungeahntem Maße Zugriff auf das Unbewusstsein hat.
Hypnose ist allgemein gesprochen ein Zustand eingeschränkten Bewusstseins. Sie ist jedoch weitaus mehr als nur das gezielte Einschränken des Bewusstseins. Viele Menschen hypnotisieren tagtäglich und werden ebenso tagtäglich hypnotisiert und zwar, ohne dass sie dies bewusst wahrnehmen. Ihre Anwendungsgebiete trifft man häufiger an, als vermutet wird. Denkt man nur einmal an die tägliche Werbung, an Mitarbeitergespräche oder Zeitungsartikel. Hypnotische Sprachmuster sind allgegenwärtig und letztendlich etwas vollkommen Normales.
Die ständige Wiederholung von Suggestionen ist eine Möglichkeit, Programmierungen im Unbewusstsein vorzunehmen, bei der nicht einmal unbedingt ein Trancezustand benötigt wird. Die Fernseh- und Radiowerbungen nutzen diesen EffektJeden Abend, wenn man vor dem Fernseher sitzt, bewirkt allein die Fixierung des Bildschirms, dass man in eine leichte bis mittlere Trance / Hypnose geht und das Unbewusstsein erhöht ansprechbar ist.
Ergänzend hier noch Informationen für Eltern zu dem Thema „hypnotisierte Kaninchen“. Interessant zu wissen ist, dass kleine Kinder bis ca. zum 3. Lebensjahr so gut wie kein Bewusstsein haben, welches in irgendeiner Form filtert. Alles was auf das Kind eindringt gelangt sofort und direkt ins Unbewusstsein, da dieses rein in Bildern arbeitet ist es wohl wenig verwunderlich das Kinder am meisten durch "abschauen" lernen.
Das Bewusstsein entwickelt sich erst schrittweise. Es ist erst ab dem ca. 6. - 7. Lebensjahr voll ausgeprägt. Ohne es zu wissen hypnotisieren so, Eltern und Bezugspersonen von Kindern, sie ständig und überall. Auch das Fernsehen tut dies! Die Frage ist nur, ob die Suggestionen, die sie da tagtäglich erhalten, dem Unbewusstsein nicht eher schaden als nützen?
Die täglichen Begebenheiten und das Fernsehen werden natürlich nicht bewusst als Hypnose wahrgenommen. Denn schließlich kommt es auch vor, dass wenn jemand beim Hypnotiseur war und dieser es ihm nicht eindeutig bewiesen hat, dass er gerade in Hypnose war (daran erkennen man u. a. übrigens einen guten Hypnotiseur), er immer der Meinung ist, dass er wach war (schließlich hat er ja alles mitbekommen) oder geschlafen hat (mögliches Anzeichen für eine tiefe Trance).
Man sollte sich daran gewöhnen, dass Hypnose ein natürlicher und alltäglich auftretender Zustand ist. Je mehr man darüber weiß, desto mehr kann man davon profitieren.
Der Klient ist als psychotisch einzustufen, umfasst also z.B. Wahn und/oder Halluzinationen.
Es liegt eine Selbstmordgefährdung vor.
Es besteht eine Anfallserkrankung, z.B. Epilepsie.
Eine psychiatrische, psychotherapeutische oder neurologische Behandlung wurde bereits aufgenommen und es besteht seitens des Arztes oder Behandlers kein Einverständnis bezüglich des Beginns einer Hypnotherapie.
Es besteht keine Bereitschaft zu Offenheit und Kooperation.
Es liegt kein eigener Wunsch nach Veränderung vor.
Es liegen starke, nicht eingestellte Herz- und Kreislaufbeschwerden vor.
Es besteht eine Erkrankung, deren Auswirkungen eine körperliche Entspannungsfähigkeit stark behindern (z.B. Demenzerkrankungen, starke Schwerhörigkeit)
Bei den im Unbewussten schlummernden unerkannten Ressourcen kann Hypnose helfen, sie zu aktivieren. Hypnose kann diese Fähigkeiten für die Bewältigung der Probleme und dem Erreichen der Ziele ansprechen. Bis das Unbewusstsein reagiert und die Ergebnisse und Veränderungen sichtbar werden, kann eine Zeitverzögerungeintreten.
Hypnose kann helfen konzentriert zu lernen und die oft fehlende Motivation fürs Lernen wieder zu bekommen. Hypnose kann helfen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und die Balance zwischen Lernen und Entspannung zu finden.
Hypnose kann nicht Probleme wegzaubern. Sie kann beispielsweise nicht finanzielle oder geschäftliche Probleme verschwinden lassen. Sie definiert nicht die Ziele, aber sie hilft Ziele, die klar umrissen sind, motiviert zu erreichen. Sie verändert nicht das Umfeld, sondern sie verändert den Umgang mit den Menschen um einen herum, in deren Folge sich dann das Umfeld ändert.
Hypnose kann nicht das Lernen ersetzen. Sie kann nicht fehlendes Wissen vermitteln. Was im Unbewusstsein fehlt, kann auch nicht verankert werden.
